Kirchen

Peter-und-Paul-Kirche (Altar)

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  • Fotograf: Rainer Reddig
  • Zeit: Aug. 2016

Der Kanzelaltar der Peter-und-Paul-Kirche wurde 1745/46 erbaut und von seinem ursprünglichen Platz im Osten an die südliche Längswand verlegt. Ungewohnt ist die Kombination von Altar und Kanzel. Sakrament (Altar) und Gottes Wort (Kanzel) bilden zusammen die geistliche Mitte. Stilistisch steht der Altar im Übergang vom Barock zum Klassizismus.

Am Kanzelkorb sind links vom Kruzifix Moses mit der Schrifttafel, rechts Johannes der Täufer dargestellt. Am Giebel, über dem Schalldeckel, symbolisiert ein Dreieck das Auge Gottes in einem Heiligenschein aus Wolken und Sonnenstrahlen. Die Lutherrose, das selbst gewählte Wappen Martin Luthers, ziert das Lesepult: das Kreuz in Gold, das Herz in Weiß, die Blätter in Rot.

Der Taufkessel aus Bronze wird auf ca. 1380 datiert (und funktioniert immer noch ganz prima, wie ich 1959 erfahren durfte). Er ist aus Glockenmaterial hergestellt. Vier gleiche Figuren, die auf einem Ring stehen, tragen das eigentliche Taufbecken. Die lateinische Umschrift auf dem Becken lautet übersetzt: Heilige lebendige Quelle, wiedergebärendes Wasser, reinigende Welle
Die Taufschale stammt aus dem Jahre 1652. Sie wurde der Kirche von der Familie Zahrenhusen geschenkt.

Um Raum für eine neue Orgel zu schaffen, wurde 1922 an der Nordseite ein Anbau errichtet. Bischof Sigismund von Verden hatte für die alte Kirche im Jahr 1616 eine Orgel gestiftet. Sie fiel dem 30jährigen Krieg zum Opfer. Nach weiteren Orgeln in der Zwischenzeit wurde die heutige 1972 von der Firma Rudolf Jahnke in Bovenden gebaut. Sie besteht aus Hauptwerk, Rückpositiv und zwei Pedaltürmen. 24 Register sind auf drei Manuale und Pedale verteilt.

Verlässliche Öffnungszeiten sind vom 1. Mai – 30. Oktober von 10.00 – 12.00 Uhr und von 15.00 – 17.00 Uhr. Kirchenführungen sind nach Absprache möglich.  Ev.-luth. Kirchengemeinde Peter und Paul

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